Der Tag nach dem Konzert No1

Nach der tollen vergangenen Nacht durfte es dann doch etwas mehr Schlaf sein. Mannomann hab ich Durst…Wasser ist leider aus bei mir. Ok ich schau gleich zum Laden um die Ecke. Doch ehrlich gesagt hab ich schon noch ein bisschen den Trommelwirbel im Ohr. Oder hör ich da von draußen schon wieder Getrommle? Aja die werken ja 3 Tage durch – fast hätt ichs vergessen. Naja und so bin ich auch erst später Richtung Haus 2 marschiert ….zum Frühstück. Achja etwas zu Trinken wollt ich noch besorgen. Am Weg zum Minishop um die Ecke sehe ich eine stillende Mutter am Wegrand im Staub sitzen, daneben ihr etwas älterer Sohn an etwas kauend. Sie wirft mir einen sehr netten Blick zu und ich frage ob ich ein Foto machen darf. Sie richtet ihren Sohnemann zurecht und nickt. Dann hol ich mir etwas zu trinken und Kekse. Am Weg zurück gebe ich der Frau meine angefangene Flasche und die restlichen Kekse. Ein ganz breites zufriedenes Grinsen zieht sich über ihr Gesicht. Auch über meins. Ich bedanke mich, gehe weiter und denke mir: alles richtig gemacht. Es kann so einfach sein.

Afrika   Tag 6 reisen

Nutella zum Frühstück

Pepi hat schon wieder Weißbrot für uns gekauft….und heute gibts sogar Nutella (vom Marina Market) dazu….ein Traum. Das ist mal ein Frühstück…fast wie daheim. Heute ist ein guter Tag….auch freier Tag genannt. Da ist mal Zeit ein paar Sachen zu erledigen, unter anderem die vielen Bilder ein wenig vorzusortieren.

Am Nachmittag wird dann kurzerhand beschlossen, dass wir den “Grande Marché” noch besuchen. Just in diesem Moment biegt auch unser (Diplomaten-)Bus um die Ecke und unser netter Buschauffeur ist so nett und bringt uns zum Markt.

Marktbesuch – viele Farben und Feilscher

Schon am Donnerstag – im Bambou – wurden wir gewarnt, dass wir am Markt unbedingt mit schwarzen Kollegen und am besten ohne Kamera herummarschieren sollten. Sonst ist man ein gefundenes Fressen für die Verkäufer und fotografiert werden sie bei der Arbeit gar nicht gerne. Kamera mitnehmen oder nicht? Das ist jetzt die Frage. Aber in diesem Moment biegt Patrick um die Ecke, mit seiner Kamera. “Seine ist ja viel größer”, ist in diesem Moment mein Hauptargument, die Kamera doch mitzunehmen. Rein in den Bus, 10 Minuten Fahrzeit durch zT enge Gassen, raus aus dem Bus und schon sind wir vorm Marina Market. Das sollte 3 Stunden später auch unser Treffpunkt sein.

Unsere Gruppe bewegt sich Richtung Markt…kurze Unsicherheit an welche Untergruppe man sich anhängen soll….dann gehe ich gemeinsam mit Charly, Karli, Trixi und noch ein paar mitten rein ins Geschehen. Aber was ist da los? Jeder zweite Laden hat zu, wenig Leute in den engen Gassen des Marktes? Das müssen die Nachwehen vom Vortag sein. Oder ist sogar Feiertag? Naja egal, wir freuen uns nicht überrumpelt zu werden und schauen uns ein paar Läden an. Karli und Trixi verweilen eine Zeit in einem Stoffladen. Wer bringt den schönsten Stoff mit nach Hause? Ich warte gemeinsam mit Flo, Charly, Maria und Erwin vor dem Laden und beobachte das Treiben. Lustig zuzusehen, wie vis-a-vis ein Junge auf seiner Pritsche einschläft. Wohl zulange gefeiert.

Als wir dann weitermarschieren, treffe und fotografiere ich noch ein paar von den Securityjungs, die sich gerade genüsslich getrocknete Minifische reinstopfen….so wie man bei uns Chips isst. Aber nett sind sie, die Jungs. Ich kaufe mir eine Orange zum “Trinken”. Irgendjemand hat uns von einer “geheimen” Ecke im Markt erzählt, wo es sehr schöne Souvenirs geben sollte. Doch beim Durchschlendern bleibt uns diese verwährt. Pepi hat sich von Anfang an auf seinen eigenen Weg gemacht und wurde belohnt. Er zeigt uns am Abend seine erstandenen Trophäen. Nicht schlecht Herr Specht. Wir müssen nochmals zum Markt…das ist klar.

Motive soweit das Auge reicht

Nachdem unsere Gruppe aber dann schon früher fertig ist, schlendern wir bei einer Tankstelle vorbei und kaufen uns etwas zu trinken und Kekse. Ich kaufe Chakaicha ein Cola. Er freut sich wie immer überdurchschnittlich. Ein feiner Mensch. Als Draufgabe teilen wir uns noch die Kekse….das schmeckt ihm…kein Wunder.
Am Weg zum Treffpunkt sehe ich dann noch ein paar nette Motive, wie zum Beispiel den Easyrider auf seiner flotten Maschine. Er freut sich – wie fast alle anderen auch – als ich ihm sein Foto zeige, springt auf seinen Starter und braust weg. Ein cooler Typ.

Naja war ja doch ganz schön aufregend unser Tag aber das Beste kommt zum Schluss. Karli und Erwin haben sich schon am NM bereit erklärt für die ganze Gruppe zu kochen. Ohne zu wissen wie gut diese beiden Köche tatsächlich sind, weiß ich: das wird was Feines. Tja und so ist es auch schlussendlich…sie zaubern innerhalb von einer Stunde eine italienische Sauce und eine indische Sauce. Charly und ich kümmern uns einstweilen im anderen Haus um Reis und Nudeln. Wir haben ja den Luxus von 2 Gasherdplatten. Erwin und Karli machten ihre Saucen auf nur einer Platte.

Als dann alles am Tisch steht – Reis, Nudeln, Weißbrot und 2 verschiedene Saucen – lacht das europäisch-kulinarische Herz. Auch unser Wachtmeister bekommt etwas von diesem tollen Essen und ein Bier dazu. Er setzt sich sogar zu unserer Runde dazu und freut sich. Das ist echt schön mitanzusehen. Es war auf alle Fälle das mit Abstand beste Essen seit…. wie es scheint, ewig. Mit diesem Essen haben Erwin und Karli in gewisser Weise einen Heldenstatus erlangt. Aber Karlis Erfolgsstory sollte sich in den kommenden Tagen ja noch fortsetzen – davon weiß er aber zu dem Zeitpunkt noch nichts…. Ich würde fast sagen, Erwin, Karli und Charly verdanke ich eine halbwegs aufrechte Verdauung bis fast zum Ende der Reise. Am Ende der Reise sind meinem Verdauungstrakt sogar Karlis tolle Kochkünste egal. Tja, welcome in Afrika.

Afrika   Tag 6 reisen

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About Roland Voraberger

Ich habe die Liebe zur Fotografie schon vor vielen Jahren entdeckt. Bevor mich die Hochzeitsfotografie entdeckte, gings nach dem Studium 4 Semester in die Fotoschule Wien und später auch noch in den Fotografenmeistervorbereitungskurs. Seit einigen Jahren fotografiere ich nun mit meiner langjährigen Freundin Dani und lieben meinen Hauptberuf als Fotograf. Neben Fotografie liebe ich auch noch Outdoorsport wie Mountainbiken im Wiener Wald. Mein Lebensmotto: Living in the moment!