Ui, die Reise geht los

Der Wecker reißt mich aus meinem Schlaf. Ein Schlaf ohne Albträume. Mein Maleronebeipacktext (Malariaprophylaxe-Schluckimpfung) hätte da schon Ärgeres vemuten lassen, aber ich blieb von “seltsamen” Träumen verschont. Eieiei es geht los. Noch schnell einen Kaffee und das letzte Mal für 2 Wochen ein Stück Nussstrudel. Dann aber ab ins Auto. Charly fragt noch einmal Chrisi ob er alles mit hat. Jep alles dabei..so die Antwort des Sohnemanns. 3 Minuten später klingelt das Handy. Tja da hat wohl jemand etwas vergessen. Zurück nachhause und restliches Zeugs geholt. Wieder am Weg läutet das Telefon abermals…braucht Chrisi nicht seine Geldtasche?…ohja die braucht er. Also zuerst noch schnell Karli abgeholt, dann Chrisis Geldtasche und dann kanns aber losgehen. Erwin schnappen wir am Weg nach Salzburg noch auf wo dann unser 6. und letzter Platz im Auto mit Pepi aufgefüllt wird. Es ist eng – für österreichische Verhältnisse. Was wirklich eng ist, sollten wir noch am selbigen Abend erleben ;-). Am Weg nach Münchnen geht mir noch manchmal durch den Kopf, dass auch Snowboarden Spaß machen würde….statt der Fliegerei.

Die Reise beginnt reisen

Abflug in München

Pünktlich um 10:00 Uhr erreichen wir den Flughafen München. Fast alle sind schon da und so steht einer längeren Wartezeit am Air-France-Schalter nichts mehr im Wege. Jeder checkt sein normales Gepäck und eine Trommel/Konga oÄ. ein. Klappt relativ reibungslos und die Dame am Schalter hat – wie später eine Email bestätigt – eine große Freude mit uns.

Auch das Flugzeug Richtung Paris wird pünktlich um 12:50 betreten. Tja aber das soll noch nichts heißen. Es ist zu warten…15 Minuten (kein Problem)…30 Minuten (tja es könnte knapp werden mit Anschlussflieger)….45 Minuten (wenn wir nicht gleich fliegen wirds nichts mehr mit dem Anschluss). Aber 50 Minuten zu spät hebt unser Vogel Richtung Paris ab. Dort angekommen wartet schon ein Franzose auf uns und eilt im Laufschritt zum Anschlussflieger. Geschafft. Aber ob das Gepäck auch mitkommt steht noch in den Sternen. Egal jetzt wird mal Mamadou (der schon seit 8:00 Uhr morgens in Paris auf uns wartet) begrüßt, gemeinsam mit Karli ein paar Bier bestellt, Film geschaut und geschlafen. So vergeht die Zeit wie im “Flug” – haha.

Ankunft in Ouagadougou

Um ca. 22:00 Uhr landen wir in Ouagadougou und siehe da wir sind mitten in Afrika. Diesen Eindruck verstärkt auch die Kofferannahme. Rollbänder? – Fehlanzeige. Die Koffer und Rucksäcke werden einzeln auf Wägen hereingekarrt und jeder der sein Gepächstück sieht, hechtet über die Absperrung und holt es sich.

Doch jetzt haben wir leider den ersten Rückschlag. Es fehlt Karlis Rucksack und 4 Kongas (in denen wir übrigens einige Schlafsäcke versteckt hatten). Das halbstündige Kapitel der Gepäcksreklamation auf Französisch lasse ich hier mal aus. Nur soviel: einfach wars nicht.
Mittlerweile ist es 23 Uhr, alle haben Hunger und sind müde. Die vorgeschlagene Herberge entspricht nicht ganz so unseren Vorstellungen und so wird kurzerhand eine neue Herberge gecheckt. Aber was für eine – IRIS ist ihr Name und sie passt. Essen um Mitternacht in Ouaga ist auch nicht wirklich einfach zu finden. Doch nach mehreren Zwischenaufenthalten in Restaurants (wo der Chefkoch schon auf einer Party war) landeten wir im “Taxi Brousse”. Hier gibts Bier – sogar gutes (“FLAG” – wichtiges Gut für die nächsten beiden Wochen) und auch was zum Essen. Um ca. 2:30 stehen Pommes Frittes und Huhn am Tisch.

Jetzt bekomme ich das erste Mal eine Gänsehaut in Afrika. Nachdem wir auch Mamadous Brüder Huhn und Pommes angeboten haben, sehe ich mit welcher Freude man so eine Speise essen kann. Sogar von uns schon abgenagte Knochenstücke werden nochmals durchgekaut. Puh…das war mein erstes intensives Afrikaerlebniss. Sowas hab ich noch nie gesehen.

Um 3:00 Uhr falle ich ziemlich erschöpft in mein Doppelbett – welches ich mir mit Patröckle Schneeflöckle teile. Gute Nacht.

Die Reise beginnt reisen

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About Roland Voraberger

Ich habe die Liebe zur Fotografie schon vor vielen Jahren entdeckt. Bevor mich die Hochzeitsfotografie entdeckte, gings nach dem Studium 4 Semester in die Fotoschule Wien und später auch noch in den Fotografenmeistervorbereitungskurs. Seit einigen Jahren fotografiere ich nun mit meiner langjährigen Freundin Dani und lieben meinen Hauptberuf als Fotograf. Neben Fotografie liebe ich auch noch Outdoorsport wie Mountainbiken im Wiener Wald. Mein Lebensmotto: Living in the moment!